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Vorsorge

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen“.

Diesen Satz bekommen die Meisten bereits als Kind mit auf den Weg und werden damit darauf hingewiesen, dass einige Aufgaben – so unangenehm sie auch sein mögen– besser gleich als später zu erledigen sind. So verhält es sich auch mit Blick auf die rechtlichen Verhältnisse in der Zukunft. Was soll mit uns geschehen, wenn wir verunfallen und wir selbst nicht mehr mitteilen können, was wir wünschen und unsere Liebsten mit der Situation schon schwer genug zu tragen haben und sich besser nicht alleine mit dieser schwierigen Frage beschäftigen sollen?

In solchen Fällen ist man froh um eine Patientenverfügung, sie erleichtert es den Angehörigen sich um den Betroffenen zu kümmern und nicht drängende, ärztliche Fragen zu beantworten oder aber den Willen des Betroffenen auszulegen. Die Patientenverfügung eignet sich um klare Anweisungen für einen der unschönsten Fälle im Leben zu hinterlegen um Streit und Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Ärzte können in schwierigen Situationen darauf vertrauen, dass die Wünsche des Patienten umgesetzt werden können, ohne dass Interpretationsschwierigkeiten auftreten. Helfen Sie Ihren Angehörigen und dem medizinischen Personal genau zu verstehen, was Sie wollen, denn so können Sie sicher gehen, dass Ihre höchstpersönlichen Rechte gewahrt bleiben.

Ein weiteres Instrument für Ihre Absicherung in der Zukunft ist der Vorsorgeauftrag nach Art. 360 ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB).

Im Gesetz steht: „Eine handlungsfähige Person kann eine natürliche oder juristische Person beauftragen, im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit die Personensorge oder die Vermögenssorge zu übernehmen oder sie im Rechtsverkehr zu vertreten.“ Kurz und einfacher ausgedrückt, besteht für Sie die Möglichkeit eine Ihnen vertraute Person zu ermächtigen für Sie zu handeln, sollten Sie dazu nicht mehr in der Lage sein.

Hierzu müssen Sie genau bestimmen was die Vertreterin oder der Vertreter von Ihnen alles unternehmen darf um Ihre Rechte und Ihr Vermögen zu schützen. Der Gesetzgeber hat für all jene, die keine Regelung getroffen haben, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) beauftragt für Sie einen Vertreter einzusetzen. Aus Erfahrung raten wir dringend davon ab es dem Staat zu überlassen für Sie Sorge zu tragen. Die Praxis hat gezeigt, dass die noch junge Behörde überfordert ist und Vertreter stellt, die überlastet sind und schlimmsten Falls nicht in Ihrem Interesse handeln. Besser ist es sich in guten und vertrauten Händen zu wissen, welche man auch offiziell dazu ernennen kann und vom Staat anerkennen lässt. Genau diese Sicherheit können wir Ihnen bieten.

Wenn gleich dieses Thema gemeinhin unangenehm ist, so wissen wir von Jost & Partners, welche Auswirkungen es haben kann, wenn man nicht vorsorgt und somit Unsicherheit, Unklarheit und Intransparenz riskiert. Lassen Sie uns Ihr Partner sein und Ihrem Willen zur Stimme verhelfen.

 

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